Satzung

 

Des Fanfarenzugs

Frankfurter Herolde 1995 e.V.

 

 

§ 1

Name und Sitz

 

Der Verein führt den Namen „Fanfarenzug Frankfurter Herolde“. Er ist in das Vereinsregister Frankfurt am Main eingetragen und hat seinen Sitz in Frankfurt am Main.

 

§ 2

Zweck

 

(1) Der Fanfarenzug Frankfurter Herolde- Frankfurt am Main ist         ein Zusammenschluss auf freiwilliger Basis.

 

(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige   Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

(3) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

(4) Er bezweckt in Zusammenarbeit mit anderen Frankfurter Vereinen und sonstigen Organisationen die kulturellen Belangen zu fördern.

 

(5) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mittel des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind. Oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung, begünstigt werden.

 

§ 3

Mittel zur Erreichung des Zwecks

 

Zur Erreichung des Zwecks sollen vor allem folgende Einrichtungen dienen:

 

(1) durch den regelmäßigen Besuch der Übungsstunde die Beherrschung der zu spielenden Instrumente zu erreichen.

 

(2) Abhalten und Unterstützung von Fanfaren-, Spielmanns-, und Musikwettstreiten, sonstiger musikalischer Veranstaltungen und anderer gesellschaftlicher sowie kulturell weiterbildenden Veranstaltungen. 

 

§4

Mitgliedschaft

 

(1) Der Verein besteht aus aktiven Mitglieder, passiven Mitglieder, Ehrenmitgliedern und Vereinsförderern.

 

   (a) Aktive (ordentliche) Mitglieder können alle Personen werden, die an den Vereinsveranstaltungen aktiv teilnehmen.

 

   (b) Passive (außerordentliche) Mitglieder können alle Personen werden, die an den Vereinsveranstaltungen aktiv teilnehmen.

 

   (c) Ehrenmitglieder werden von der ordentlichen oder außerordentlichen Jahreshauptversammlung aufgrund besonderer Verdienste ernannt.

 

   (d) Vereinsförderer unterstützen den Verein finanziell. Sie besitzen keine weitere Rechte und Pflichten als Mitglieder

 

(2) Der Beitritt erfolgt durch schriftliche Anmeldung an den Vorstand. Dieser entscheidet darüber, ob dem Aufnahmeantrag stattgegeben wird.

 

(3) Die Mitgliedschaft erlischt: a) durch freiwilligem Austritt

                                                   b) durch Ausschluss

                                                   c) durch Tod

 

 

§5

Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

(1) Die Mitglieder haben das Recht, vereinseigene Ausrüstungsgegenstände unter Aufsicht oder mit Genehmigung des Vorstands bzw. des von diesem bestimmten Übungsleiter zuÜbungszwecken zu benutzen. Eine private Benutzung darüber hinaus kann auf Antrag gestattet werden.

 

(2) Die Mitglieder sind verpflichtet:

    

   (a) Die Satzung des Vereins einzuhalten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu befolgen.  

   (b) Durch tatkräftige Mitarbeit die Vereinsbestrebungen zu fördern.

   (c) Die festgesetzten Vereinsbeiträge innerhalb von vier Wochen zu zahlen.

   (d) Zu den Übungsstunden, Veranstaltungen und dergleichen regelmäßig und pünktlich zu erscheinen.

   (e) Die ihnen zu Übungszwecken überlassenen Ausrüstungsgegenstände jederzeit in einem ordnungsmäßigen Zustand zu halten und evtl. erkannte Fehler oder Schäden sofort dem Zeugwart zu melden.

   (f) Bei öffentlichen Auftritten sich der allgemeinen Ordnung zu fügen und die Anweisungen des Stabführers/Stellvertreter zu befolgen.

 

 

§6

Vertretung und Geschäftsführung

 

Die Organe des Vereins sind:

 

I. Der Vorstand

(1) der Vorstand wird turnusgemäß für zwei Jahre in der ordentlichen Jahreshauptversammlung gewählt. Er besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand und dem erweiterten Vorstand sowie Beisitzern.

 

   (a) Der geschäftsführende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

 

- erster Vorsitzender

- zweiter Vorsitzender

- erster Kassierer                          

 

   (b) Der erweiterte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

      

- zweiter Kassierer

- erster und zweiter Schriftführer

- Jugendvertreter

- Stabführer

- Stellvertretender Stabführer

 

(2) Vertretungsberechtigt ist der geschäftsführende Vorstand. Jeder verfügt alleine über das Vertretungsrecht.

 

(3) Der zweit Vorsitzende nimmt im Falle der Verhinderung des ersten Vorsitzenden dessen Aufgaben wahr.

 

(4) Der Kassierer regelt die finanzielle Angelegenheiten der Vereins. Insbesondere ist er verantwortlich für den pünktlichen Eingang der monatlichen Vereinsbeiträge, deren Höhe die Mitgliederversammlung bestimmt.

 

(5) Der Schriftführer erledigt außer in §6 II enthaltenen Aufgaben die gesamte Korrespondenz des Vereins.

 

(6) Den Beisitzern obliegt keine fest umrissenen Aufgabengebiete. Sie stehen vielmehr dem Vorstand zur besonderen Verfügung und sollen vor allem Dingen einer Aktivierung des Vereinslebens anstreben.

 

(7) Der Jugendvertreter vertritt die Interessen aller Mitglieder bis zur Vollendung des 26. Lebensjahres. Er sollte dieser Altersgruppe angehören und wird ausschließlich von diesen Mitglieder gewählt.

   

II. Die Mitgliederversammlung

 

(1) Die Angelegenheiten der Vereins werden, soweit nicht vom Vorstand zu besorgen sind, durch Beschlussfassung in einer Versammlung der Mitglieder geordnet.

 

(2) Sämtliche Mitgliederversammlungen werden von dem Vorsitzenden oder im Verhinderungsfall von seinem Stellvertreter einberufen und geleitet

 

(3) Jährlich muss eine ordentliche Jahreshautversammlung einberufen werden und stattfinden.

 

(4) Die Jahreshauptversammlung ist mit Anschreiben an die Mitglieder einzuberufen und muss 14 Tage vor dem Versammlungstermin diesem vorliegen.

 

(5) Die ordentliche Jahreshauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlussfassung über Satzungsänderung oder Auflösung des Vereins ist jeweils eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

 

(6) Über jede Jahreshauptversammlung, Vorstandssitzung und sonstige Versammlungen ist ein Protokoll zu führen, welches alle Beschlüsse enthalten muss und vom Vorsitzenden und Schriftführer zu unterschreiben ist.

 

(7) Die ordentliche Jahreshauptversammlung ist ferner zuständig für:

(a)   Den vom Vorsitzenden zu erstattenden Jahresbericht

(b)   Die Wahl der Rechnungsprüfer

(c)    Die Genehmigung des Jahresabschlusses und Entlastung des Vorstandes

(d)   Satzungsänderungen

(e)    Die Ernennung von Ehrenmitglieder

(f)    Die Auflösung des Vereines

 

(8) Außerordentliche Jahreshauptversammlungen müssen auf besonderen Antrag einberufen werden. Der Antrag muss von mindestens eindrittel der Mitglieder gestellt werden.

 

(9) Allgemeine Mitgliederversammlungen können nach Ermessen des Vorstandes einberufen werden.

 

§7

Meldegelder und Wettstreite

 

Bei der Teilnahme an Wettstreiten übernimmt der Verein das Meldegeld.

 

§8

Preise

 

Preise, die bei Wettstreiten errungen werden, fallen dem Verein zu.

 

 

§9

Entschädigungen

 

(1)Sämtliche Ämter sind Ehrenämter. Die Inhaberhaben jedoch Anrecht auf Ersatz von Vereinskosten.

 

(2)Den Ausbildern kann eine Vergütung gewährt werden, deren Festlegung der Vorstand beschließt.

 

§ 10

Vermögen des Vereins

 

(1)Bei mutwilliger Beschädigung des Vereinsvermögens entscheidet der Vorstand über die Haftung des Schuldners.

 

(2)Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die:

 

                           Hilfe für krebskranke Kinder

                           Frankfurt e.V.

                           Komturstraße 3

                           60528 Frankfurt am Main

 

die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 11

Satzungswidriges Verhalten

 

Mitglieder des Vereins, welche dieser Satzung oder sonstigen Vereinsbeschlüssen zuwiderhandeln, können durch den Vorstand mit einem Verweis geahndet werden; bei groben Verstößen können sie aus dem Verein ausgeschlossen werden.